Contentpartner

Erfolgreiche Teambildung «Werte, Normen, Regeln?»

Iris Förstera

Senior Consultant Life Sciences & Health Care, SwisSolution

Selbstorganisierte Teams statt Hierarchie, Projektarbeit statt Abteilungsdenken, flexible Arbeitsformen statt Arbeitspakete. Arbeitswelten, welche motivieren und auf grossem Vertrauen basieren. Die Grundlage für eine erfolgreiche Teamentwicklung ist ein gesundes Zusammenspiel auf allen Funktionsebenen in einer Organisation, die den Unterschied zwischen Führen und leiten kennt. Die entscheidende Frage ist: Welche Kultur strebt man an, damit die Werte des Unternehmens und der Mitarbeiter im Einklang stehen, um die gemeinsamen, sachlichen und persönlichen, Ziele zu verfolgen und zu erreichen? Zum Teil gemeinsam definierte Normen und Regelungen sind essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Teambildung, damit von «Gut & Böse» unterschieden werden kann. Die optimale Einsetzung der Ressourcen (Wissen und Fähigkeiten), Berücksichtigung individueller Unterschiede und Kommunikation kann unnötige Konflikte schneller schlichten oder gar vermeiden. Eine gute Mischung aus Vertrauen und Coaching helfen einer Unternehmung/einem Team miteinander zu reifen, voneinander zu lernen und GEMEINSAME Erfolge feiern.

Christian Knapp

Customer Relationship Team Leader (Sales Manager) Hematology, Novartis Pharma Schweiz AG

WHY? - Die Sinnfrage nach dem WIESO rückt immer weiter ins Zentrum. Sei es die Vermarktung eines neuen Produkts oder die Führung eines Teams, der gemeinsame Nenner ist immer die Frage nach dem „Warum tun wir dies?“. Ist diese grundlegende Frage einmal beantwortet und es können sich alle im Team damit identifizieren, ergeben sich die Werte (WIE tun wir dies?) nach denen gearbeitet werden soll und die Aufgaben (WAS tun wir im Detail, um dies zu erreichen?), oftmals von selbst. Das gemeinsame Definieren des WHY bildet eine gute Möglichkeit das Fundament eines erfolgreichen Teams zu legen. Dieser Definierungsprozess (bspw. im Rahmen eines Workshops) ermöglicht es auch sich die Identifikation und das Engagement aller Teammitglieder zu sichern. Steht das gemeinsame WHY fest, können daran orientierte Werte, Normen und Regeln für die gemeinsame Teamarbeit festgelegt werden. Bei all diesen Schritten gilt oftmals die Regel: Weniger ist mehr. Klare Erwartungen, sowie wenige und verständliche Normen, Werte und Regeln hinter denen das Team gemeinsam steht, sind hierbei essenziell. Diese Teambildung ist ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum hinzieht. Gemeinsame Teamrituale können hierbei das Etablieren des WHY und der dazugehörigen Normen und Werte unterstützen. Zwingend für den Erfolg ist allerdings wie immer das Vorleben dieser Werte, nur so werden sie greifbar und glaubwürdig. Damit wird „arbeiten mehr als nur arbeiten“ und es steht ein gemeinsamer und tieferer Sinn dahinter.

Melanie Bischofberger

Leiterin HR, Doktorhuus Gruppe AG

Ein gemeinsames Werteverständnis ist die Basis für ein gemeinsames Regelverständnis. Diese werden durch das Geschäftsumfeld zum Teil vorgegeben. Ein reines Regelwerk ohne gemeinsame Wertebasis ist nicht zielführend. Viel wichtiger ist «walking the talk»: Aktiv gelebte Werte besonders seitens der Unternehmensführung gepaart mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Auf diesem Nährboden kann sich ein Team auch mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zu einem «winning-Team» entwickeln.

Leserkommentare

Hinterlasse eine Antwort

Wird nicht publizert